español
 
[ BERLIN ]
Andreas Goldstein
Armin Ceric
Bauhouse
Bettina Pousttchi
Daniel Lang
Daniel Mohr
Daniel Nocke
Daniela Finke
Eve Hurford
Jan Bauer
Marcel Steger
Olaf Hajek


[ BUENOS AIRES ]
caraballo-farman
Daniel Böhm
Diego de Aduriz
Doma
Esteban Pastorino
Fabiana Imola

Facundo de Zuviria
Flavia Da Rin

Juan Pablo Zaramella
Julio Chaile
Karina el Azem

Marcos Lopez
Matias Duville
Miguel Mitlag
Nicola Costantino
Ricardo Liniers
Sandro Pereira
Sebastian de Ganay
Konzept
Ausstellung
Events
lectures
Kurzfilme
MUSIK


Kuratoren
Schirmherren
Organisation
Presse
  Daniela Finke
 
 

"Two in a boat"

Fotografie
120 x 160cm

     
 

"Down to earth"

Fotografie
120 x 160cm

     
 

"Turbinen Konzentration"

Fotografie
120 x 160cm

     
 

"Presse Hostesses"

Fotografie
120 x 160cm

   

 

 

"Herrings"

Fotografie
120 x 160cm

     

Daniela Finkes Fotografien wirken wie Schnappschüsse und haben zugleich die Anmutung eines Gemäldes. Die fotorealistische Wirkung, die in den 1960er- und 70er-Jahren Maler erzielten, die stark vergrößerte Fotos inklusive der Rasterpunkte mit dem Pinsel kopierten, kehrt die Fotokünstlerin Finke um. Sie erzeugt bei der späteren digitalen Bearbeitung ihres fotografischen Rohmaterials einen „Wie gemalt“-Effekt, indem sie Konturen auflöst, Unschärfen setzt und die Farben verstärkt. Die Farben und Formen lösen sich so ein Stück weit von ihren Trägern und führen ein das Bild wie ein Muster strukturierendes Eigenleben.

Immer ist das Ausgangsmaterial eine nicht gestellte Fotografie, das Dokument eines Augenblicks. Die Bildbearbeitung, beginnend mit der Wahl des Ausschnitts, hebt das Motiv aus seinem Kontext heraus und gibt ihm eine Form der Allgemeingültigkeit.

Finkes Bilder – Darstellungen von Menschen in der Welt der Arbeit, der Freizeit oder des Sports – irritieren, weil sie zwischen Realität und Fiktion mäandern. Unschärfen verschleiern Physiognomien, doch schärfen sie auch den Blick auf Handlungen und Gebärden, auf Kleidung, Mode oder die Interaktion der Gezeigten. Was wir sehen ist kein Abbild der Wirklichkeit, sondern ein autonomes Bild aus digitalen Zeichen, das dennoch auf seine reale Vergangenheit verweist.

In Finkes künstlerischen Arbeiten geht es nicht um Verfremdung per se, wichtig bleiben allein die Motivinhalte. Hinter dem Plakativen entfalten sich die eigentlichen Geschichten.Die Menschen und Dinge auf Finkes Bildern verkörpern – nicht ohne Witz oder ironische Brechung - auch Seelenzustände und Sehnsüchte.

Daniela Finke, geboren in Hannover, lebt und arbeitet in Berlin. Ihr Werk war bei internationalen Kunstmessen wie der Art Vienna, der Artfair Scope New York, London und Miami zu sehen, ist in öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten und wurde mit dem renommierten „ Europäischen Architekturfotografie-Preis 2005“ ausgezeichnet.

ww.danielafinke.de