| Julio Chaile
Die Bildsprache Chailes ist beeinflusst von der Ästhetik
des Kinos, der Mode, von Video-Clips und von den Träumen
des Künstlers. So entsteht eine Bildwelt, die gleichermaßen
kitschig, trashig und surreal wirkt.
In dem Kurzfilm “The Jump” versucht der Protagonist
(Julio Chaile) in einem Sprungbecken dessen verschiedene Komponenten
zu erkunden. Die Spannung zwischen der architektonischen Dimension
und dem menschlichen Maßstab, zwischen flüssig
und fest, endlich und unendlich wird thematisiert. Die Bewegungen
des Mannes im Taucheranzug schwanken zwischen Sport und experimenteller
Performance.
Chaile (*1962) studierte in Buenos Aires Kunst und Architektur
und arbeitet in London, Paris, New York und Buenos Aires als
Maler, Fotograf, Video- und Installationskünstler. Sein
Werk wurde in Ausstellungten weltweit, beispielsweise an der
Princeton Univesity und zahlreichen Galerien Buenos Aires,
Los Angeles oder New York gezeigt.
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