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Armin Ceric

 

 

"Familienportrait"

Acryl/Tusche auf Papier - 83x59 cm, 2007

 

     
 

"Familienportrait"

Acryl/Tusche auf Papier - 101x73 cm, 2006

 

     
 

"Familienportrait"

Acryl/Tusche auf Papier - 101x73 cm, 2006

 

     
     
 

"Kuss"

3 min 20 sec - Video, 2007

 

   

 

   
     

Armin Ceric

Seit Jahren sind Portraits und Gesichter ein wiederkehrendes Element in den Arbeiten von Armin Ceric.
Der Schwerpunkt liegt dabei auf Papierarbeiten, die in der Regel als Serie gezeigt werden. In der Farbigkeit meist auf Schwarz- und Grautöne reduziert, haben die Aquarelle eine faszinierende Tiefe. Diese Malereien erinnern dabei sehr an Träume, an geisterhafte Wesen, die zu verschwinden drohen. Im Gegensatz zu Fotos, die ein konkretes Abbild schaffen, wird hier eher eine melancholische Erinnerung abgebildet. Ein Gefühl, das manchmal ins Bedrohliche kippt.

In seiner filmischen Arbeit tauchen die Elemente des Portaits genauso auf, wie die Reduktion der Farbigkeit. Hier spielt Ceric mit einer Mischung aus Fazination und Ekel. Der vermeintlich schöne Kuss entpuppt sich beim Hinhören eher als befremdlich. Man fühlt sich ertappt in der Rolle des Voyeurs. Dabei spielen die unterschiedlichen Geschlechter der Küssenden nur eine nebensächliche Rolle.
In allen Arbeiten stehen meist die Themen Familie und Sexualität im Mittelpunkt.

Armin Ceric, geboren 1976, studierte an der Universität der Künste Berlin und war Schüler von Leiko Ikemura.

www.zeitgeistscheisse.de